LANDESZEITUNG

Kleinstes und größtes Ensemble setzten Akzente 29. August 2011 | 06:45 Uhr | Von Reinhard Frank 


Temperamentvoll: Der von Birthe Ley-Thöming geleitete Gospelchor Schacht-Audorf brachte die Kirche in Bewegung. Foto: Frank

Bei der "Nacht der Chöre" war auch das Publikum im Einsatz

Geduldig sind die wahren Fans der "Nacht der Chöre" beim Rendsburger Herbst: Schon anderthalb Stunden vor Konzertbeginn besetzten sie die ersten Plätze in der Marienkirche. Das Warten hat sich gelohnt: Nach den Mitgliedern des Kantatenchores und der Gemeindekantorei St. Marien boten die Nortorfer Liedertafel, die Alt Duvenstedter Liederrunde, der Rendsburger Frauenchor, Art de Chor aus Kiel, der Rendsburger Männerchor und zum Schluss der Gospelchor Schacht-Audorf einen weit gefächerten Einblick in die Vielfalt der Gesangskultur. Insgesamt bewiesen etwa 230 geschulte Stimmen vor dem Altar, womit man das Publikum und sich erfreuen kann. "Singen macht Freu(n)de" werben die Chöre schließlich für ihr Hobby. Auch die Besucher kamen nicht zu kurz. Der musikalische Hausherr Volker Linhardt "verführte" zwischendurch mehrfach mit kurzen Kanons zum Mitsingen.

Gemischter Chor, Frauen- und Männerchor ließen ihr Können hören. Die beiden Extreme - die kleinste Formation Art de Chor Kiel mit elf und das größte Ensemble, der Gospelchor Schacht-Audorf mit 70 Stimmen, setzten sich denn auch nachhaltig in der Erinnerung fest: Die Kieler mit ihrer Stückauswahl (sechs Lieder in fünf Sprachen), feinster Gesangskultur und durch Heiko Bilitwskis extrem deutlichen Dirigierstil; ebenso Birthe Ley-Thöming, die mit dem Gospelchor wieder einmal ihre vorbildliche Nachwuchsarbeit bestätigte und zum guten Schluss nach "Amazing Grace" mit "We shall overcome" den Wunsch nach einer besseren Welt ausdrückte und damit alle im wahrsten Sinne des Wortes bewegte.

Mit frischem Tempo und großem Bogen führte Volker Linhardt durch den Abend, auch verzichtete er auf lange Wiederholungen der Kanons, schlug sogar vor, erst nach den Chor-Blöcken und nicht nach jedem Titel Beifall zu spenden. Spenden waren dennoch erwünscht: Am Ausgang für "Brot für die Welt" - und daher auch notwendiger als viele kleine Applaushäppchen. Weniger war hier "mehr", weil dadurch erst ein Gesamteindruck des Chorfestes entstehen konnte.

 

Kieler Nachrichten: Der Gospelchor Schacht-Audorf begeisterte während der Nacht der Chöre das Publikum in der Rendsburger Marienkirche.

 

LANDESZEITUNG 28.09.2010
Pop und Gospel machen Laune
Volles Haus auch beim 12. von Birthe Ley-Thöming organisierten Festival mit acht Chören und einer Jazzband in der Christkirche
 

Rendsburg

„Ich habe jedes Mal Angst, dass keiner kommt“ gestand Birthe Ley-Thöming dem Publikum in der bis zum letzten Platz besetzten Christkirche. Die Angst ist unbegründet: Mehr denn je begeistert die von ihr gebotene Musik das Publikum. So auch beim 12. Rendsburger Pop- & Gospelfestival. Wieder gab es einen vollen Parade-Parkplatz und ein volles Gotteshaus. Dort herrschte – ganz im Gegensatz zum trüben Regenwetter vor der Kirchentür – fröhliche Stimmung.

Das Dutzend ist voll: Zwölfmal hat Birthe Ley-Thöming jetzt die große Aufgabe gemeistert, mit vielen Helfern das Festival organisiert, dabei mehrfach eigene Chöre geleitet und ihnen Auftritte vor großem Publikum ermöglicht. Das alles bei freiem Eintritt – aber für eine zum Abschluss dringend erwünschte Spende zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit sowie zum Decken der Kosten des Konzerts.

„Nur“ acht Chöre und die Storyville Jazzband traten mit jeweils drei Titeln auf; eine wohltuende Straffung des früher erheblich längeren Programms. Nur die ersten – der Kinderchor St. Johannes und der Jugendchor PoPCoRN unter der Leitung von Birthe Ley-Thöming – begnügten sich mit jeweils zwei Nummern. Gospop (Groß-Vollstedt), OFFbeat (Schacht-Audorf), proVOCE (Schacht-Audorf), Tonitus (Rendsburg), gospel & more (Hohenwestedt), OnStage (Jevenstedt) traten außerdem auf: Genauso einfallsreich wie die Namen und Schreibweisen der Chöre waren auch die Songs, die für eine CD-Produktion mitgeschnitten wurden. Dabei gab es Probleme mit der Akustik in der Christkirche. Schlagzeug und verstärkter Chor doppelten sich, brachten die Sänger teils in große Schwierigkeiten. In den weit entfernt Reihen hörte man mehrfach Echo-Effekte, auch bei den Stimmen. Besonders „Tonitus“ litt bei einem Titel darunter.

Dennoch überwog die Begeisterung für die meist unbeschwerte Musik. Fröhliche Klänge, aber auch ein Trauermarsch mit der Storyville Jazzband standen auf dem Programm. Alles war Musik zum Mitgehen: Mitschnippen, mitsingen, mitwippen, denn Musik und Bewegung gehören zusammen. Damit war das Wetter schnell vergessen. Englische Texte überwogen, wie auch im End- und Ausgangschor, von allen gemeinsam gesungen: „This little light of mine, I’m gonna let it shine“ (Ich lasse mein kleines Licht scheinen). Einmal gab es sogar Plattdeutsches von „gospel & more“ zu hören: „Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann“. Vorher hatte schon der Beatles-Titel „All you need is love“ (mit proVOCE) die Stimmung und Wünsche der begeisterten Zuhörer auf den Punkt gebracht.

In den langen Beifall am Schluss mischte sich Vorfreude: Das 13. Pop- und Gospelfestival findet am 25. September 2011 statt.Reinhard Frank

 

 

Mitreißend
Rendsburg 28.09.2010
Da gingen die Zuhörer in der voll besetzten Christkirche richtig mit: Acht Chöre und die Storyville Jazzband begeisterten mit ihren Auftritten beim 12. Pop- & Gospelfestival unter der Leitung von Birthe Ley-Thöming.

 

LANDESZEITUNG 29.09.2009
Fröhliches Festival mit fesselndem Finale
Die Christkirche war ausverkauft. Über 1000 Besucher verfolgten das Pop- & Gospelfestival. Unter der Leitung von Birthe Ley wurde das fröhliche Chorkonzert am Sonntag zu einem rauschenden Erfolg.

Rendsburg– Die Stimmung war ebenso gut wie das Wetter. Schon von weitem hörte man am Sonntag fröhliche Stimmen vor der Christkirche. Drinnen wurden schon die Plätze knapp. „Über 1000 Besucher und 300 Chorleute“, schätzte der Küster Klaus Deichsel die Zahl der Menschen.

Bereits zum 11. Mal hatte Birthe Ley ihr Rendsburger Pop- & Gospelfestival perfekt organisiert. Die Konzertmanagerin hatte Chöre aus der Umgebung sowie drei äußerst musikalische Damen mit dem Titel JARfizz nach Rendsburg eingeladen. Darunter waren vier Chöre aus Schacht-Audorf, die Birthe Ley selbst leitet. Es sind der Kinderchor St. Johannes, der Jugendchor PoPCoRN, OFFbeat und proVOCE – Chöre für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und junge Erwachsene, denen Birthe Ley den Spaß am Singen vermittelt.

Auch wieder dabei: Tonitus aus Rendsburg mit der Leiterin Imke Quentin, Sönke Carstens mit sonora cantabile aus Groß Vollstedt, OnStage aus Jevenstedt, agil und tänzerisch angeleitet von Janina Srugis-Reese. Und außerdem standen Art de Chor (Leitung Heiko Bilitewski) aus Kiel und der Gospelchor aus Kropp (Leitung Marius Branscheidt) auf der Bühne. Die Gäste verfolgten ein großes Angebot, abwechslungsreich und vielseitig. Nur die Storyville Jazzband aus Rendsburg konnte wegen eines Krankheitsfalls nicht auftreten.

Herzlich war – trotz aller Aufregung – die Stimmung von Anfang an. In der ausverkauften Kirche mussten viele Zuhörer das Konzert im Stehen erleben, um die kleinen und großen Chorkünstler zu sehen. Schließlich boten die Akteure auch allerhand Bewegung und Verkleidung – wie OFFbeat im rockigen „Fathers House“. Dieser Titel brachte die Stimmung auf einen Höhepunkt, danach wurde es beim ersten Tonitus-Song kurze Zeit ruhiger. Bis beim Einstimmen auch die kleine Maja von der Orgelempore passend mitsang. So entstand eine fröhlich-lockere Stimmung, die man in der Christkirche nur einmal im Jahr beim Pop- & Gospelfestival erleben kann.

Die Musikauswahl erinnerte viele im Publikum an ihre Jugend. Die „Good vibrations“ von den Beach-Boys (mit proVOCE) waren im gesamten Konzert zu spüren. Der Spaß kam nie zu kurz. Auch nicht, als Janina Srugis-Reese quirlig ihren Chor dirigierte. Sie brachte Lebendigkeit in die Kirche. Johlender Beifall ernteten ihre drei Titel, von denen der erste textlich nicht so ganz passend („Happy Ending“), dafür musikalisch umso mehr begeisterte.

Mit Träumen wie „Ich wär’ so gern Millionär und Millionen schwer“ des Kieler Art de Chor und JARfizz ging es weiter: Diese drei Frauen aus Hamburg brachten vor dem Gospelchor aus Kropp die Stimmung auf einen weiteren Höhepunkt. „Wir nehmen keinen Eintritt und werden es niemals tun. Spendieren Sie reichlich“, bedankte sich Birthe Ley zum Schluss und bat zur Deckung der Kosten um raschelnde Hilfe in die am Ausgang bereitgehaltenen Hüte.

Abgeschlossen wurde das 11. Rendsburger Pop- & Gospelfestival mit „Oh when the saints go marchin’ in“ – von allen Chören und Publikum gesungen. Singend verließen die Chöre die Kirche, stellten sich draußen auf, sangen weiter. So ging man mit Musik im Ohr zum Auto. Zweieinhalb Stunden waren wieder einmal wie im Fluge vergangen.

reinhard frank

 

 
LANDESZEITUNG Okt 2008

Musik als "Sprache der Seele"

30. September 2008 | Von be

Bereits zum 10. Mal wurde in der Christkirche das Pop- & Gospelfestival gefeiert. Zehn Chöre mit zusammen 350 Sängern und ein begeistertes Publikum machten das Konzert zu einem Ereignis.

350 Sänger unter einem Hut: Das Abschlussbild mit allen Teilnehmern des Pop- & Gospelfestivals in der Christkirche. Foto: Becker
Gut, dass Küster Klaus Deichsel 250 zusätzliche Stühle in der Christkirche aufgestellt hatte. Denn der Besucherandrang beim Pop- & Gospelfestival war immens. "Es waren rund 1600 Leute hier", freute sich die Festival-Leiterin Birthe Ley. Zehn Chöre aus Schleswig-Holstein und Hamburg begeisterten das Publikum und brachten es immer wieder zum Mitswingen und -singen. Das Chorfestival erlebte in diesem Jahr seine 10. Auflage und ist inzwischen zum größten seiner Art in Schleswig-Holstein geworden. "Laienchöre bekommen sonst selten so viel Publikum. Aber wenn alle zusammenhalten und gemeinsam etwas auf die Beine stellen, dann kommen Hunderte", sagte Birthe Ley. Die 42-Jährige ist Fachleiterin Musik und Lehrerin für Mathematik und Physik an der Regionalschule Schacht-Audorf.

Unter ihrer Leitung traten der Kinderchor der Schacht-Audorfer Kirchengemeinde St. Johannes, der Schulchor, die Jugendchöre PoPCoRN und proVOCE sowie der Pop- & Gospelchor OFFbeat auf. Auch "sonora cantabile" aus Emkendorf-Kleinvollstedt (Leitung Sönke Carstens), "Gospop" aus Groß Vollstedt (Leitung Uwe Magg), der Rendsburger Chor Tonitus unter der Leitung von Imke Quentin und "gospel & more" mit Inken Jensen-Klose begeisterten das Publikum. 
Mitreißend auch das Trio JAR-Fizz aus Hamburg: Beim Lied "We are family" sangen und klatschten alle mit. "Für viele Erwachsene und Jugendliche entsteht hier ein 'Kirchentags-Feeling'", begeisterte sich Birthe Ley, "Musik ist die Sprache der Seele."
Zum Abschluss des gefeierten Konzertes zogen alle 350 Chorsänger, gemeinsam mit den Besuchern "Think of me, forget me not" singend, aus der Kirche aus. Das Lied klang noch lange über den Vorplatz des Gotteshauses.
Begeistert äußerten sich zwei Besucherinnen aus Büdelsdorf. "Eine tolle Veranstaltung", meinte Elsbeth Brandt, und Margit Wachtel hob besonders die Leistung von Birthe Ley hervor: "Toll, was diese Frau hier auf die Beine stellt!" "Ohne die Chöre, die monatelang für dieses Ereignis geprobt haben und ohne dieses phantastische, enthusiastische Publikum, das uns Jahr für Jahr treu besucht, wäre unser Festival nicht das, was es ist", betonte Birthe Ley.
Für das Konzert wurde kein Eintritt erhoben. Finanziert wird es durch Spenden und die Unterstützung der Sparkasse Mittelholstein. Der Reinerlös fließt in die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit.

 

 

LANDESZEITUNG Okt 2007
Fröhliches Feuerwerk mit 350 Chorstimmen 

Umjubeltes Pop-& Gospelfestival in der Christkirche Rendsburg 30.09.2007

 

Wer schafft das schon? Rund um die Christkirche gab es keine Parkplätze mehr und das Gotteshaus, inklusive Empore, war voll besetzt. Sogar die Stehplätze waren knapp. Zum 9.  Mal hatte Birthe Ley am Sonntag mit dem Pop-& Gospelfestival das mit Abstand größte, vielseitigste und lebendigste Singe- und Mitsinge-Konzert für jung bis alt in Rendsburg und Umgebung organisiert.

Zwölf Programmpunkte wurde nacheinander in perfekter Organisation ohne störende Pause präsentiert. Vier Chöre sangen unter Birthe Leys Leitung. Gleich zum Anfang baute der große Kinderchor St. Johannes ein großes Haus für alle. Der Jugendchor PoPCoRN, ebenfalls aus Schacht-Audorf, ließ 99 Luftballons steigen. Gospop aus Groß Vollstedt, zum ersten Mal dabei, begeisterte mit seinem Leiter Uwe Magg als Solist. OFFbeat, geleitet von Birthe Ley, zeigte mit dem Chattanooga Choo Choo von Glenn Miller, wie man Big-Band-Titel singen kann.

Imke Quentin aus Rendsburg mit Tonitus zeigte Mundakrobatik mit dem vertrackten „Itsy Bitsy Teenie Weenie. proVOCE (Schacht-Audorf, Leitung Birthe Ley) führte in finnische Gefilde mit Leva’s fetziger Mitklatsch-Polka. JARfizz aus Hamburg, drei Damen im besten Alter, steigerten trotz fiebriger Erkrankung der Keyboard-Spielerin und Sängerin die Stimmung noch weiter, fast bis zur Ekstase des Publikums.

Die hemmungslose Begeisterung wie in einem Pop-Konzert wurde von dem Rock-Chor On Stage mit Janina Srugis-Reese noch einmal gesteigert. Zehn geschulte Stimmen waren in dem Ensemble sonora cantabile aus Kleinvollstedt zu hören, die sich bei Birthe Ley mit einem in Schwedisch gesungenen Ständchen und Geschenkkorb für die Organisation bedankten. Es gab stehende Ovationen des Publikums.

Gospel & more unter Leitung von Inken Jensen-Klose waren frisch vom eigenen Jahreskonzert aus Hohenwestedt „eingeflogen“, sangen den einzigen Titel das Abends in Plattdeutsch, ließen das Publikum mitschnippen und baten „Komm heil’ger Geist“. Diesem Wunsch setzten die gospeling souls aus Hademarschen mit Peter Merz an den Tasten noch die Krone auf, und bereiteten mit ihren drei Titeln die 350 Chorstimmen und das Publikum auf den letzten Song dieses Konzertes vor: „He’s got the whole world in his hand.“ Diesen Song sangen alle zum Schluss zusammen mit den aus der Kirche ausziehenden Sängerinnen und Sängern. Damit war die Fröhlichkeit draußen in der Welt und noch weit bis zum Paradeplatz zu hören.

Reinhard Frank

 

viva-accordia-Konzert 

Waldorfschule 2008

... Nach der Pause gab es eine Abwechselung in der Klangfarbe. Der unter der Leitung von Birthe Ley geführte Chor "proVOCE" zeigte in beeindruckender Weise sein Können. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten ein vielseitiges Repertoire zum Teil "a capella gesungen, ansonsten von Birthe Ley am Klavier begleitet. Jeder der Zuhörer war angetan von den großartigen Stimmen und der lockeren, fröhlichen und doch so professionellen Darbietung dieser Gesang begeisterten jungen Menschen. Nach dem letzten in rasendem Tempo vorgetragenen finnischen Lied forderte das begeisterte Publikum eine Zugabe, die der Chor auch sofort umsetzte.....

 

 

 

 .... So wird der Jugendchor "proVoce" aus Schacht-Audorf unter der Leitung von Birthe Ley singen, deren Auftritte nicht nur durch schöne Stimmen begeistern, sondern dabei auch stets etwas fürs Auge sind.

 

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